Interviews

„Warum sollte ich dann noch einen klassischen Makler beauftragen?“

Beim Immobilienverkauf wird genauer gerechnet als noch vor wenigen Jahren. „Wie kann ich meine Immobilie professionell vermarkten, ohne unnötig viel Geld auszugeben und ohne dabei auf Sicherheit zu verzichten?“, sagt Tim Hermeling, seit 2025 CEO von ohne-makler.at in Österreich. Er verantwortet den Markteintritt eines Modells, das ohne klassische Provision auskommt und trifft damit auf Eigentümer, die Kosten senken wollen, ohne auf Reichweite und Unterstützung zu verzichten. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt sich besonders deutlich am Beispiel Salzburg.

Herr Hermeling, ohne-makler ist nun seit Beginn 2025 in Österreich aktiv. Wie sehr freuen Sie sich über die ersten Erfolge des Unternehmens? Wo drückt bislang der Schuh?

Wir freuen uns sehr über die ersten Erfolge in Österreich. Immer mehr Eigentümer erkennen, dass sie ihre Immobilie heute auch ohne klassische Maklerprovision professionell und mit großer Reichweite vermarkten können. Das zeigt uns, dass wir ein echtes Bedürfnis treffen.

Auch die Integration von weiteren strategisch wichtigen Partnern in unser Netzwerk, zum Beispiel Kurier, bestätigt unseren erfolgreichen Kurs. Damit können wir unseren Kunden in ganz Österreich eine noch größere Reichweite Ihrer Inserate bieten.

Unser Fokus liegt jetzt darauf, das Erlebnis für Eigentümer laufend noch besser zu machen. Denn wer seine Immobilie verkauft oder vermietet, will vor allem drei Dinge: Reichweite, Sicherheit und einen einfachen Prozess. Genau daran arbeiten wir jeden Tag.

Wie werten Sie das Standing des Unternehmens bislang? Auch in der Stadt Salzburg und der Umgebung?

Sehr positiv. Unser Standing wächst und unsere Produkte werden immer besser vom Markt angenommen, weil immer mehr Eigentümer merken, dass es heute einen modernen Weg gibt, Immobilien professionell zu vermarkten, ohne einen Makler beauftragen und die hohe Provision zahlen zu müssen.

Gerade in Salzburg und Umgebung ist das sehr spürbar. In einem starken und zugleich teuren Markt schauen Eigentümer genau auf Vermarktungskosten. Dann wird unser Modell sehr interessant, weil es Sichtbarkeit, Kontrolle und faire Konditionen verbindet.

Welche Ziele haben Sie sich als neuer CEO für Österreich gesetzt?

Unser Ziel ist, den Immobilienmarkt in Österreich für Eigentümer ein Stück weit neu zu ordnen. ohne-makler soll die erste Wahl für Eigentümer werden, die ihre Immobilie professionell vermarkten möchten, ohne dafür unnötig viel Geld abzugeben.

Wir möchten den Menschen zeigen: Es geht ohne hohe Provisionen. Es geht aber mit einfachen und verständlichen Abläufen, die mehr Kontrolle erlauben und zugleich den Verkauf oder das Vermieten von Immobilien zielgerichtet unterstützen.

Was sagen Ihnen Kunden, die das erste Mal von ohne-makler hören?

Sehr oft hören wir nach den ersten Gesprächen: „Wenn das wirklich so einfach ist, warum sollte ich dann noch einen klassischen Makler beauftragen?“ Genau das ist der Punkt. Viele Eigentümer wollen ihre Immobilie selbst verkaufen oder vermieten, wünschen sich dabei aber Unterstützung, professionelle Vermarktungsmöglichkeiten und maximale Reichweite.

Unsere Angebote zielen genau darauf ab. Wir unterstützen unsere Kunden bei jedem Schritt und nehmen genau dort die Unsicherheit, die Eigentümer oft haben.

Gleichzeitig ist für viele entscheidend, dass ihre Immobilie bestmöglich gefunden wird. Eigentümer wollen sicher sein, dass ihr Objekt am Markt die größtmögliche Aufmerksamkeit bekommt – und genau dafür stehen wir. So verbinden wir persönliche Unterstützung, professionelle Vermarktung und eine enorme Reichweite, die für Eigentümer einen echten Unterschied macht.

Wie wird das Produkt insgesamt in Salzburg angenommen? Sehen Sie Unterschiede zu Wien, Graz oder Linz?

In der Region Salzburg werden unsere Angebote sehr gut angenommen. Die Stadt und das Umland zählen für uns klar zu den spannendsten Märkten in Österreich. Wien ist als größter Markt erwartungsgemäß von besonderer Bedeutung. Aber Graz, Linz und Salzburg entwickeln sich für uns auf einem sehr guten Niveau.

Der Unterschied liegt vor allem in der Marktlogik: In Wien spielt die Größe des Marktes und die Angebotskonkurrenz eine große Rolle, in Salzburg ist das Kostenbewusstsein oft noch ausgeprägter. Eigentümer überlegen dort sehr genau, wie sie ihre Immobilie professionell vermarkten und gleichzeitig unnötige Provisionen vermeiden können. Genau deshalb sehen wir gerade in Salzburg ein starkes Potenzial.

Welche Themen bewegen Ihre Kunden derzeit am meisten?

Die Inflation der letzten Jahre und die aktuellen Energiepreise schlagen sich auf die Verbraucherkosten nieder. Die Reallöhne steigen zwar, aber nicht mehr so stark wie zuvor. Die Energiekosten werden nur unzureichend ausgeglichen. Daher schauen alle Marktteilnehmer schon sehr genau, wie sie Geld sparen können.

Unsere Kunden bewegt aus diesem Grund insbesondere eine zentrale Frage: Wie kann ich meine Immobilie professionell vermarkten, ohne unnötig viel Geld auszugeben und ohne dabei auf Sicherheit zu verzichten? Genau daraus ergeben sich die vier wichtigsten Themen: faire Kosten, maximale Reichweite, ein einfacher Prozess und persönliche Sicherheit bei der Vermarktung.

Das wiederum deckt ein weiteres Bedürfnis: Eigentümer möchten sich auch gut aufgehoben fühlen. Sie wollen wissen, dass ihre Immobilie seriös präsentiert wird, sie Unterstützung bei Fragen bekommen und sie den gesamten Prozess mit einem guten Gefühl steuern können.

Neben den vielen guten Bewertungen auf der Seite gibt es auch kritische Stimmen. Wie gehen Sie mit negativem Feedback um?

Es ist doch so: Nur zufriedene Kunden ermöglichen es uns, unsere Ziele zu erreichen. Wir setzen auf einen nachhaltigen Markenaufbau. Unsere Kunden stehen daher selbstverständlich im Mittelpunkt unserer gesamten Ausrichtung.

Kritik nehmen wir folglich sehr ernst. Wir sehen solches Feedback als Chance, besser zu werden. Wir hören genau hin, prüfen jeden Fall und entwickeln unser Produkt laufend weiter. Unser Anspruch ist, dass Eigentümer sich auf uns verlassen können.

Der Blick in die Glaskugel: Wie schaut es aus, wenn Sie sich eine generelle Marktprognose für 2026 erlauben müssten?

Ich rechne mit einem stabilen bis etwas positiveren Marktumfeld, speziell in guten Lagen und in den Städten. Gleichzeitig bleiben Kosten und Finanzierung ein zentrales Thema. Die aktuelle Weltlage könnte allerdings auch noch einmal das Zinsniveau verändern, was den Markt erneut belasten würde. Dann werden speziell Käufer noch genauer die Kreditoptionen prüfen und die Kaufnebenkosten im Blick haben.

Auch unabhängig von diesem Marktumfeld werden Modelle wie ohne-makler weiter an Bedeutung gewinnen. Denn Eigentümer wollen professionell vermarkten, aber wirtschaftlich vernünftig entscheiden.

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