Tourismus

Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich – Stille, Erholung und neue Kraft an besonderen Orten

Der Wunsch nach einer Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich wächst seit einigen Jahren spürbar. Immer mehr Frauen suchen einen Ort, an dem der hektische Alltag für einige Tage in den Hintergrund tritt und Ruhe, Achtsamkeit sowie neue Perspektiven entstehen können.

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Dieser Artikel zeigt, welche Möglichkeiten österreichische Klöster bieten, welche Angebote sich für unterschiedliche Lebenssituationen eignen und worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte.

Mehr als nur Urlaub: Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich

Mehr als nur Urlaub: Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich

Eine Reise in ein Kloster hat heute nur noch wenig mit alten Vorstellungen eines rein religiösen Aufenthalts gemeinsam. Viele Häuser öffnen ihre Türen bewusst für Frauen, die Abstand vom Beruf, familiären Verpflichtungen oder belastenden Lebensphasen suchen. Zwischen historischen Gemäuern entsteht eine Atmosphäre, in der Entschleunigung fast von selbst gelingt. Der stressige Alltag bleibt vor den dicken Klostermauern zurück und macht Platz für Ruhe, Klarheit und neue Gedanken.

Der Trend hat sich bis 2026 deutlich verändert. Während früher vor allem religiös motivierte Gäste eine solche Einkehr buchten, stehen heute häufig Burnout, berufliche Neuorientierung, Trennungen oder die Erschöpfung durch jahrelange Care Arbeit im Mittelpunkt. Viele Einrichtungen verstehen sich inzwischen als offene Orte der Spiritualität, ohne dass eine Kirchenzugehörigkeit erwartet wird. Mehr als die Hälfte der Besucherinnen gilt inzwischen als konfessionslos oder ist aus der Kirche ausgetreten. Entscheidend ist vielmehr die Bereitschaft, den gemeinsamen Tagesrhythmus und die Zeiten der Stille zu respektieren.

Heilsame Orte zwischen Stift, Stille und moderner Gastfreundschaft

Österreich besitzt eine außergewöhnlich große Vielfalt an Klöstern und spirituellen Zentren. Ob traditionsreiches Stift, kleiner Frauenorden oder modernes Gästehaus, nahezu jede Region bietet Möglichkeiten für einige Tage der Erholung. Viele Anlagen liegen eingebettet zwischen Wäldern, Weinbergen oder Bergen und schaffen schon durch ihre Lage einen natürlichen Rückzugsort.

Die Unterkünfte haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Moderne Einzelzimmer mit eigenem Bad gehören inzwischen in vielen Häusern zum Standard. Fernseher fehlen häufig bewusst und auch das WLAN ist vielerorts eingeschränkt. Dieser sogenannte stille Luxus entspricht genau dem Wunsch vieler Frauen nach weniger Reizen und mehr Konzentration auf Körper und Geist. Komfort bleibt erhalten, ohne vom eigentlichen Ziel der inneren Einkehr abzulenken.

Der Wandel vom Gästehaus zum Rückzugsort

Früher galten viele Gästehäuser hauptsächlich als einfache Unterkunft für Pilger oder religiöse Gruppen. Heute richten zahlreiche Klöster ihre Angebote gezielt an Frauen aus, die einige Tage bewusst entschleunigen möchten. Kleine Gruppen mit maximal acht bis zehn Teilnehmerinnen schaffen einen geschützten Rahmen, in dem Gespräche, Meditation oder gemeinsames Schweigen leichter gelingen.

Gerade Frauen schätzen diese Form der Gemeinschaft. Rollenbilder aus Beruf, Familie oder Partnerschaft treten für kurze Zeit in den Hintergrund. Statt Erwartungen zu erfüllen, entsteht Raum für eigene Bedürfnisse, persönliche Ziele und eine neue Sicht auf das eigene Leben.

Gast im Kloster auf Zeit

Immer häufiger besteht die Möglichkeit, nicht nur als Gast im Kloster zu wohnen, sondern aktiv am Klosterleben teilzunehmen. Frauenorden integrieren Besucherinnen auf Wunsch in den Tagesablauf und ermöglichen Einblicke in Küche, Garten oder soziale Projekte. Diese Form des Mitlebens vermittelt authentische Eindrücke, ohne dass religiöse Verpflichtungen entstehen.

Die Gastfreundschaft vieler Gemeinschaften wird von Besucherinnen immer wieder als einer der wertvollsten Bestandteile des Aufenthalts beschrieben. Statt luxuriösem Hotelservice stehen persönliche Begegnungen, gemeinsame Mahlzeiten und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt.

Stift Seitenstetten, Stift Göttweig und weitere bekannte Klöster entdecken

Wer eine passende Unterkunft sucht, findet in Österreich zahlreiche traditionsreiche Häuser mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Stift Seitenstetten in Niederösterreich zählt seit Jahren zu den beliebtesten Adressen für spirituelle Aufenthalte. Dort werden Übernachtungen inklusive Vollpension sowie geistlich begleitete Tage angeboten. Die Preise bewegen sich 2026 je nach Angebot meist zwischen etwa 70 und 90 Euro pro Nacht.

Auch das Benediktinerstift Göttweig beeindruckt durch seine barocke Architektur, die weitläufigen Anlagen und den berühmten Hofgarten. Viele Besucherinnen schätzen die Verbindung aus Geschichte, Kultur und spiritueller Atmosphäre. Gleichzeitig bieten beide Häuser moderne Zimmer und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für Frauen, die Abstand vom Alltag gewinnen möchten.

Klöster mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Je nach persönlichem Ziel unterscheiden sich die Angebote teilweise erheblich. Manche Häuser konzentrieren sich auf klassische Exerzitien oder Schweigezeiten, andere legen den Schwerpunkt auf Fasten, Kreativität oder Resilienz. Einige Klöster kombinieren spirituelle Impulse sogar mit Management Seminaren, die das benediktinische Prinzip „Ora et labora“ auf moderne Arbeitswelten übertragen.

Vor der Buchung lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf das jeweilige Kursprogramm. So lässt sich leichter einschätzen, ob eher gemeinschaftliche Aktivitäten oder möglichst viel individuelle Ruhe im Vordergrund stehen.

Auszeit im Kloster mit psychologischer Betreuung in Österreich

Auszeit im Kloster mit psychologischer Betreuung in Österreich

Nicht jede Frau entscheidet sich für einen Klosteraufenthalt aus religiösen Gründen. Viele suchen nach einer Phase intensiver Belastung einen geschützten Raum, um Erlebnisse zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln. Burnout, Trauer, Trennung oder berufliche Veränderungen gehören inzwischen zu den häufigsten Anlässen für eine spirituelle Auszeit. Gerade deshalb ergänzen zahlreiche Klöster ihre Angebote heute durch psychologische Gespräche, Coaching oder professionelle Begleitung.

Einige Einrichtungen arbeiten mit Psychologinnen, Therapeutinnen oder systemischen Coaches zusammen. Andere setzen auf erfahrene Ordensfrauen oder einen Pater, der Gespräche begleitet und Impulse für die persönliche Entwicklung gibt. Diese Unterstützung ersetzt keine Psychotherapie, kann jedoch helfen, Gedanken zu ordnen und mit mehr Klarheit in den Alltag zurückzukehren. Das Ziel besteht nicht darin, schnelle Lösungen zu finden, sondern Raum für Besinnung und nachhaltige Veränderungen zu schaffen.

Story Coaching und neue Perspektiven entwickeln

Ein interessanter Trend des Jahres 2026 ist das sogenannte Story Coaching. Die eigene Lebensgeschichte wird bewusst betrachtet, alte Muster werden erkannt und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Gerade Frauen in beruflichen Umbruchphasen empfinden diese Form der Reflexion als wertvolle Unterstützung für den nächsten Lebensabschnitt.

Dabei entstehen keine klassischen Therapiesitzungen, sondern strukturierte Gespräche mit philosophischen und psychologischen Impulsen. Die Kombination aus ruhiger Umgebung, professioneller Begleitung und Zeiten der Stille schafft ideale Voraussetzungen für eine tiefgehende innere Auseinandersetzung.

Klosteraufenthalte als bewusste Karrierepause

Immer häufiger nutzen Frauen eine Klosterzeit nicht als Flucht vor dem Berufsleben, sondern als strategische Pause. Für viele wird eine Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich zu einer bewussten Gelegenheit, Abstand zu gewinnen und den eigenen Lebensweg neu auszurichten. Einige Benediktinerklöster verbinden das jahrhundertealte Prinzip Benedikt mit modernen Ansätzen des Zeitmanagements und der Selbstführung. Ordnung, feste Tagesstrukturen und bewusst gesetzte Prioritäten lassen sich erstaunlich gut auf den Berufsalltag übertragen.

Dadurch entwickelt sich eine Klosterauszeit häufig zu einer Investition in die eigene Zukunft. Viele Teilnehmerinnen kehren mit klareren Zielen, neuer Motivation und einem gesünderen Umgang mit Belastungen an ihren Arbeitsplatz zurück.

Schweigeexerzitien, Meditation und spirituelle Tage für innere Ruhe

Manchmal entstehen die wichtigsten Erkenntnisse genau dann, wenn Worte verstummen. Schweigeexerzitien gehören deshalb zu den intensivsten Angeboten vieler Klöster. Über mehrere Tage verzichten die Teilnehmerinnen weitgehend auf Gespräche und richten ihre Aufmerksamkeit vollständig nach innen. Anfangs wirkt diese Erfahrung ungewohnt, nach kurzer Zeit empfinden viele Frauen das Schweigen jedoch als überraschend beruhigend.

Die bewusste Reduzierung äußerer Reize verändert den Blick auf den eigenen Alltag. Gedanken, die sonst ständig verdrängt werden, erhalten Raum. Viele Teilnehmerinnen berichten, dass bereits nach wenigen Tagen eine tiefe Gelassenheit entsteht und Entscheidungen klarer erscheinen. Diese Form der spirituellen Auszeit eignet sich auch für Frauen ohne religiösen Hintergrund.

Spirituelle Tage im Advent und Ostern im Kloster

Über das gesamte Jahr verteilt bieten zahlreiche Klöster thematische Aufenthalte an. Spirituelle Tage im Advent gehören ebenso dazu wie Ostern im Kloster oder Silvestertage im Kloster. Gerade diese Termine sind oft viele Monate im Voraus ausgebucht, da sie feste Orientierungspunkte für eine bewusste Pause im Jahresverlauf bilden.

Auch Fastenwochen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Kloster Pernegg im Waldviertel zählt zu den bekanntesten Adressen und verbindet Fasten mit Vorträgen, Bewegung sowie Angeboten zur Resilienz. Die Preise für eine komplette Woche liegen 2026 je nach Programm häufig zwischen 500 und 900 Euro, hochwertige Spezialprogramme beginnen teilweise bei rund 919 Euro.

Auszeit im buddhistischen Kloster Österreich

Auszeit im buddhistischen Kloster Österreich

Neben christlichen Gemeinschaften interessieren sich viele Frauen auch für ein buddhistisches Kloster. Meditation, Achtsamkeit und bewusstes Schweigen stehen dort häufig stärker im Mittelpunkt als liturgische Traditionen. Die Tagesabläufe sind klar strukturiert und fördern ein bewusstes Wahrnehmen des eigenen Körpers sowie der eigenen Gedanken.

Im Unterschied zu klassischen Wellnessangeboten verlangt ein buddhistischer Aufenthalt eine aktive Bereitschaft zur inneren Arbeit. Schweigezeiten, gemeinsames Sitzen und einfache Mahlzeiten bilden den Rahmen. Viele Besucherinnen berichten, dass bereits wenige Tage ausreichen, um den Geist zu beruhigen und neue Energie zu sammeln.

Meditation als Mittelpunkt des Tages

Meditation beginnt häufig bereits am frühen Morgen und zieht sich in mehreren Einheiten durch den gesamten Tag. Zwischen den Übungen bleibt ausreichend Zeit für Spaziergänge, Lesen oder stilles Nachdenken. Ohne permanente Ablenkung fällt es vielen Frauen leichter, den eigenen Gedanken mit mehr Gelassenheit zu begegnen.

Gerade im Jahr 2026 gewinnt dieser Ansatz weiter an Bedeutung. Digitale Erschöpfung durch ständige Erreichbarkeit, künstliche Intelligenz und soziale Medien sorgt dafür, dass immer mehr Menschen bewusst auf Reizreduktion setzen. Viele Klöster bitten ihre Gäste deshalb sogar darum, das Smartphone bereits bei der Ankunft abzugeben.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu christlichen Klöstern

Ob christlich oder buddhistisch, viele Ziele ähneln sich erstaunlich stark. Beide Formen fördern Ruhe, Achtsamkeit und den bewussten Umgang mit der eigenen Lebenssituation. Unterschiede zeigen sich hauptsächlich in den spirituellen Traditionen sowie im Tagesablauf.

Während christliche Gemeinschaften häufig Chorgebet, Vesper oder die Eucharistiefeier anbieten, konzentrieren sich buddhistische Häuser stärker auf Meditation und Achtsamkeitsübungen. Beide Wege können wertvolle Impulse geben und den Abstand vom Alltag erleichtern.

Kloster auf Zeit für Frauen ab 50 und Angebote für unterschiedliche Lebensphasen

Eine Klosterauszeit richtet sich längst nicht nur an junge Frauen oder Menschen mit religiösem Hintergrund. Viele Häuser entwickeln ihre Programme gezielt für unterschiedliche Lebensphasen und schaffen Angebote, die auf persönliche Veränderungen eingehen. Frauen ab 50 gehören mittlerweile zu den häufigsten Besucherinnen. Nach dem Auszug der Kinder, dem Eintritt in den Ruhestand oder einer beruflichen Neuorientierung entsteht häufig der Wunsch nach mehr Ruhe und einer bewussten Neuorientierung.

Ebenso entdecken jüngere Frauen diese Form des Rückzugs für sich. Beruflicher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit und familiäre Verpflichtungen führen oft dazu, dass eigene Bedürfnisse über Jahre in den Hintergrund rücken. Eine Auszeit vom Alltag schafft den notwendigen Abstand vom Alltag und eröffnet neue Perspektiven, ohne dass große Fernreisen notwendig sind.

Geschützte Räume ohne gesellschaftliche Erwartungen

Viele Frauen schätzen die Atmosphäre kleiner Gruppen, in denen Offenheit und gegenseitiger Respekt selbstverständlich sind. Gespräche entstehen freiwillig und niemand muss sich erklären oder Erwartungen erfüllen. Diese Form des Miteinanders vermittelt Sicherheit und schafft einen Rahmen, in dem persönliche Themen Platz finden.

Gerade Frauenorden bieten hierfür passende Konzepte an. Formate wie „Mitleben im Kloster“ ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in das klösterlich geprägte Leben. Besucherinnen helfen beispielsweise im Garten, in der Küche oder bei sozialen Aufgaben mit und erleben den geregelten Tagesablauf aus nächster Nähe.

Konfessionslosigkeit ist längst kein Hindernis

Noch immer glauben viele Menschen, eine Klosterauszeit sei ausschließlich gläubigen Christinnen vorbehalten. Tatsächlich verfolgen zahlreiche Häuser heute einen offenen Ansatz und begrüßen Frauen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung. Im Mittelpunkt stehen gegenseitiger Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, den Tagesrhythmus der Gemeinschaft einzuhalten.

Diese Entwicklung spiegelt den gesellschaftlichen Wandel wider. Viele Klöster verstehen sich heute als spirituelle Tankstellen, in denen Geist und Seele neue Kraft schöpfen können. Religiöse Dogmen treten dabei oft in den Hintergrund, während persönliche Entwicklung und innere Einkehr an Bedeutung gewinnen.

Klöster in Salzburg, Niederösterreich und der Steiermark im Vergleich

Klöster in Salzburg, Niederösterreich und der Steiermark im Vergleich

Je nach Region unterscheiden sich die Angebote deutlich. In Niederösterreich prägen große Stifte wie Stift Göttweig, Stift Seitenstetten oder Heiligenkreuz das Bild. Historische Architektur, weitläufige Gärten und jahrhundertealte Traditionen verbinden sich dort mit modernen Gästezimmern und vielseitigen Kursangeboten.

Auch Salzburg verfügt über zahlreiche spirituelle Einrichtungen, die sowohl Einzelgäste als auch kleine Gruppen willkommen heißen. Die Nähe zu Bergen und Seen verstärkt das Gefühl von Ruhe und Erholung. In der Steiermark wiederum finden Besucherinnen Klöster inmitten sanfter Hügellandschaften, die ideale Bedingungen für Spaziergänge, Meditation und bewusstes Innehalten schaffen.

Bekannte Klöster und ihre Besonderheiten

Neben dem Benediktinerstift Göttweig zählen unter anderem das Stift Geras, das Stift Lilienfeld sowie Heiligenkreuz zu den bekanntesten Adressen. Das Augustiner Chorherrenstift beeindruckt ebenso durch seine Geschichte wie viele kleinere Ordensgemeinschaften, die oft bewusst familiäre Gästehäuser betreiben.

Auch Orte wie Lambrecht oder das Haus der Stille genießen einen ausgezeichneten Ruf. Je nach Einrichtung stehen Schweigezeiten, kreative Workshops, Exerzitien oder gemeinsame Wanderungen auf dem Programm. Einige Häuser bieten zusätzlich Führungen durch ihre barocken Klosteranlagen oder historischen Bibliotheken an.

Kosten, Buchung und hilfreiche Tipps für die passende Auszeit

Die Preise unterscheiden sich je nach Angebot und Komfort erheblich. Wer einfach einige Tage im Kloster verbringen möchte, zahlt 2026 meist zwischen 50 und 80 Euro pro Nacht. In vielen Häusern sind Mahlzeiten bereits enthalten, wodurch die Gesamtkosten gut kalkulierbar bleiben. Themenwochen mit Fasten, Resilienztraining oder Taijitage bewegen sich dagegen häufig im Bereich zwischen 500 und 900 Euro.

Vor allem das Frühjahr rund um die Fastenzeit sowie der Spätsommer und Herbst zählen zu den beliebtesten Reisezeiten. Wer in diesen Monaten verreisen möchte, sollte seine Nächtigungen möglichst früh reservieren. Viele Häuser sind aufgrund kleiner Gruppen bereits Monate im Voraus ausgebucht.

Darauf lohnt sich vor der Buchung ein Blick

Vor einer Reservierung helfen einige Punkte bei der Auswahl des passenden Hauses.

  • Soll der Aufenthalt christlich oder eher offen spirituell ausgerichtet sein?
  • Sind Schweigezeiten verpflichtend oder freiwillig?
  • Gibt es Einzelzimmer mit eigenem Bad?
  • Werden Gespräche oder Begleitung angeboten?
  • Ist Mitarbeit im Klosterleben möglich?
  • Welche Regeln gelten für Smartphone und Internet?
  • Welche Verpflegung und welches Kursprogramm sind enthalten?

Ein genauer Vergleich erleichtert die Entscheidung erheblich. Nicht jedes Kloster verfolgt dieselbe Ausrichtung und gerade kleine Unterschiede im Tagesablauf können entscheidend dafür sein, ob der Aufenthalt den eigenen Erwartungen entspricht.

Fazit: Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich

Eine Auszeit im Kloster für Frauen in Österreich bietet weit mehr als einige ruhige Urlaubstage. Historische Klosteranlagen, eine besondere Atmosphäre, feste Tagesstrukturen und bewusst reduzierte Reize schaffen ideale Voraussetzungen, um neue Kraft zu schöpfen und den Blick wieder auf die eigenen Bedürfnisse zu richten. Ob Schweigeexerzitien, Mitleben im Orden, Fastenwochen oder psychologisch begleitete Rückzugszeiten – die Vielfalt der Angebote ist heute größer denn je.

Gerade der Trend des stillen Luxus zeigt, dass viele Frauen keine klassische Wellnessreise suchen, sondern einen Ort, an dem Ruhe, Klarheit und echte Begegnungen im Mittelpunkt stehen. Zwischen alten Klostermauern entsteht ein Raum, in dem Gedanken zur Ruhe kommen und neue Perspektiven wachsen können. Wer sich auf diesen entschleunigten Rhythmus einlässt, nimmt häufig weit mehr mit nach Hause als schöne Erinnerungen – nämlich Gelassenheit, Orientierung und nachhaltige neue Energie.

FAQs: Klosterauszeit für Frauen in Österreich – Wir beantworten Ihre Fragen

Was kostet ein Kloster auf Zeit?

Die Kosten für ein Kloster auf Zeit unterscheiden sich je nach Unterkunft, Verpflegung und Art des Aufenthalts. In Österreich liegen einfache Aufenthalte mit Vollpension im Jahr 2026 häufig zwischen 50 und 80 Euro pro Nacht. Häuser mit intensiver spiritueller Begleitung oder zusätzlichen Gesprächsangeboten verlangen teilweise zwischen 70 und 90 Euro pro Nacht.

Wer an einem mehrtägigen Retreat teilnehmen möchte, sollte mit höheren Kosten rechnen. Fastenwochen, Resilienzseminare oder mehrtägige Programme mit Meditation, Coaching oder Yoga bewegen sich meist zwischen 500 und 900 Euro pro Woche. Umfangreiche Spezialprogramme können auch darüber liegen.

Wohin, wenn man eine Auszeit braucht?

Wenn Körper und Geist eine Pause benötigen, kommen verschiedene Möglichkeiten infrage.

  • Klöster mit Gästehäusern und spirituellen Angeboten
  • Schweigeklöster für mehrere Tage ohne Ablenkung
  • Frauenklöster mit geschützten Kleingruppen
  • Retreatzentren mit Meditation oder Yoga
  • Berghütten und abgelegene Naturunterkünfte
  • Wellnesshotels mit Fokus auf Ruhe und Entspannung
  • Fastenhäuser mit medizinischer oder spiritueller Begleitung
  • Pilgerwege für mehrtägige Wanderungen
  • Häuser für Digital Detox ohne ständige Erreichbarkeit
  • Bildungszentren mit Achtsamkeits- und Resilienzkursen

Welche Form am besten geeignet ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Manche Menschen wünschen sich völlige Stille, andere profitieren von Gesprächen, gemeinschaftlichen Aktivitäten oder professioneller Begleitung.

Wie viel kostet ein Aufenthalt im Kloster Disentis auf Zeit?

Leistung Ungefährer Preis
Einzelzimmer pro Nacht ab ca. 75 CHF
Doppelzimmer pro Nacht ab ca. 120 CHF
Vollpension pro Person und Tag häufig im Übernachtungspreis enthalten
Mehrtägige spirituelle Kurse je nach Dauer und Programm unterschiedlich
Seminare oder Retreats meist mehrere Hundert Franken für mehrere Tage

Die Preise können je nach Saison, Zimmerkategorie und gebuchtem Programm variieren. Für aktuelle Angebote lohnt sich immer ein Blick auf die jeweiligen Buchungsinformationen des Klosters.

Kann man einfach ins Kloster eintreten?

Ja, grundsätzlich kann sich jede interessierte Person an ein Kloster wenden und Informationen über einen möglichen Eintritt erhalten. Ein dauerhafter Eintritt erfolgt jedoch nicht spontan. In der Regel lernen sich Interessierte und die Ordensgemeinschaft zunächst bei Gesprächen oder einem Probewohnen kennen.

Viele Klöster bieten zunächst ein Mitleben auf Zeit an. Während dieser Phase nehmen Interessierte am Alltag der Gemeinschaft teil und können feststellen, ob das klösterliche Leben zu ihnen passt. Erst danach folgen gegebenenfalls weitere Schritte wie eine Kandidatur oder das Noviziat. Dieser Prozess kann sich über mehrere Monate oder sogar Jahre erstrecken.

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