Der Salzburger Arbeitsmarkt boomt und die Bau- und Holzbranche gehört zu den stärksten Arbeitsgebern im Bundesland. Wer einen Job in diesem oder vielen anderen Bereichen ausführt, braucht in fast allen Fällen Berufs- und Sicherheitskleidung. Sie sorgt dafür, dass die eigene Arbeit sicher durchführbar ist und dass sich Aufgaben leichter ausführen lassen. Doch was gehört zu guter Berufsbekleidung?
Welche Sicherheitsmaßnahmen sind am Arbeitsplatz besonders wichtig?
Sicherheit am Arbeitsplatz fängt beim Kopf an und hört bei den Zehen auf. Besonders in Branchen, in denen mit schwerem Gerät oder in großen Höhen hantiert wird, steht der Schutz vor Unfällen an oberster Stelle. Ein zentraler Punkt sind hierbei die geltenden Sicherheitsvorschriften, die genau festlegen, welcher Schutzgrad für welche Tätigkeit notwendig ist.
Das betrifft nicht nur den Helm oder die Warnschutzweste, sondern vor allem das Schuhwerk. Hochwertige Arbeitsschuhe mit Stahlkappen und rutschfesten Sohlen von Markenanbietern wie Strauss sind beispielsweise unverzichtbare Berufsbekleidung für sicheres Arbeiten, um Quetschungen oder Stürze auf glatten Industrieböden zu vermeiden.
Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, weiß zudem, dass ein guter Schuh auch den Rücken schont und die Gelenke entlastet. Neben der Ausrüstung ist aber auch die regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein, damit jeder Handgriff sitzt und niemand unnötig in Gefahr gerät.
Welche Arbeitskleidung ist bei Salzburger Handwerkern üblich?
Schaut man sich in den Betrieben zwischen Flachgau und Pinzgau um, sieht man vor allem Kleidung, die ordentlich was aushalten muss. Salzburger Handwerker setzen vermehrt auf funktionelle Arbeitshosen, die mit verstärkten Kniepartien und genügend Taschen für Werkzeug punkten. Schließlich will niemand für jeden Nagel oder den Zollstock extra zur Werkbank laufen.
Da das Wetter in den Bergen bekanntlich schnell umschlagen kann, tragen viele Außenarbeiter das Zwiebelprinzip direkt am Körper. Hierbei kommen vor allem atmungsaktive Materialien zum Einsatz, die den Schweiß nach außen leiten, aber gleichzeitig vor Wind und Nässe schützen. So bleibt der Körper trocken, egal ob man gerade im tiefsten Winter eine Dachrinne montiert oder im Hochsommer an einer Außenfassade arbeitet.
Der Trend geht dabei immer mehr weg vom klobigen Blaumann hin zu moderner Workwear, die fast schon wie Freizeitkleidung aussieht, aber eben deutlich robuster ist.
Wie wird die passende Berufsbekleidung für den jeweiligen Beruf ausgewähnt?
Die Wahl der richtigen Klamotte ist kein Zufallsprodukt, sondern eine Entscheidung basierend auf dem konkreten Gefährdungspotenzial. Zunächst wird analysiert, welchen mechanischen oder chemischen Einflüssen der Arbeiter ausgesetzt ist.
Ein Schweißer braucht verständlicherweise einen anderen Schutz als ein Landschaftsgärtner. Oft ist es der Arbeitgeber, der in enger Abstimmung mit Fachkräften für Arbeitssicherheit festlegt, welche Standards erfüllt sein müssen. Dabei spielt auch die Passform eine riesige Rolle, denn eine zu weite Hose kann an Maschinen zur tödlichen Falle werden, während zu enge Kleidung die Bewegungsfreiheit einschränkt. Letztlich entscheidet die Kombination aus gesetzlichen Vorgaben, Tragekomfort und Langlebigkeit darüber, welche Kollektion im Spind landet.
Wer hier am falschen Ende spart, zahlt später oft durch Fehlzeiten oder Verletzungen drauf. Es ist nicht nur im Sinne von Arbeitnehmern, sich gründlich und sicher auszustatten. Auch Arbeitgeber leiden am Ende darunter, wenn verletzte Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen können oder wenn es aufgrund eines Unfalls zu arbeitsschutzrechtlichen Konsequenzen kommt.



