Viele Menschen suchen nach Veränderung, obwohl die Antworten oft bereits in ihnen selbst liegen. Matthias Besch begleitet Menschen dabei, ihr verborgenes Potenzial zu erkennen und innere Blockaden nachhaltig zu lösen. Mit seinem Mental Mastermind Programm verbindet er persönliche Entwicklung, mentale Klarheit und einen ganzheitlichen Blick auf Körper und Geist.
Im Interview erklärt Matthias Besch, warum echte Veränderung nicht durch immer neue Techniken entsteht, sondern durch die bewusste Entfaltung der eigenen Fähigkeiten.
Matthias Besch im Interview
Was hat Sie dazu bewegt, das Mental Mastermind Program zu entwickeln, und welche Philosophie steht hinter Ihrem Ansatz zur persönlichen Entwicklung?
Mein Leben war lange Zeit voller Abenteuer, Partys und allem, was man gemeinhin als „Spaß“ bezeichnet. Äußerlich war viel los – innerlich fehlte etwas Entscheidendes. Trotz aller Erlebnisse war ich nicht wirklich glücklich. Genau das wurde zum Ausgangspunkt meiner Suche.
Ich wollte verstehen, wie man Situationen durchbrechen kann, in denen Angst, Sorge, Zweifel und Erwartung einen Strudel erzeugen, der immer mehr von demselben nachzieht. Und ich wollte eine Möglichkeit finden, die so klar und direkt wirkt, dass Veränderungen spürbar und sichtbar werden – nicht erst nach Jahren, sondern möglichst rasch.
Deshalb habe ich mich intensiv mit Religionen, Philosophien und spirituellen Traditionen beschäftigt – unter anderem im Shaolin-Kloster in China, in Brasilien, Kanada und vor allem in Sibirien und dem Kaukasus.
Über Jahrzehnte habe ich gesucht, ausprobiert und verglichen. Dabei wurde mir klar: Viele gängige Methoden enthalten am Ende mehr Verhinderungspotenzial als echte Entwicklung. Man dreht sich im Kreis, beschäftigt sich ständig mit dem Problem – und bleibt genau dadurch darin gefangen.
Schließlich bin ich auf eine sehr alte, klare Philosophie gestoßen, die in Sibirien und dem Kaukasus noch lebendig erhalten ist. Ihre wesentlichen Elemente finden sich, wenn man genau hinschaut, in vielen großen Traditionen wieder – nur oft verdeckt.
Daraus habe ich eine Methode entwickelt, die auf die Bedürfnisse der heutigen Zeit zugeschnitten ist: alltagstauglich, direkt und ohne unnötigen Ballast.
Die zentrale Philosophie dahinter lautet: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten – Menschen, Situationen, Gedanken, Ängste –, speisen wir mit Energie und halten es dadurch in unserer Realität. Deshalb bekämpfen wir in meinem Ansatz keine Probleme. Wir drehen ihnen den Rücken zu und richten uns bewusst neu aus.
Jeder Mensch trägt den göttlichen Funken – die eigene Seele – in sich.
Wir richten Wünsche und Kraft nur dorthin, nicht nach außen. So entsteht Unabhängigkeit statt Abhängigkeit. Gleichzeitig unterscheiden wir zwischen zwei Ebenen: dem „Slave“, der nur auf äußere Einflüsse reagiert, und dem „Master“, bei dem das Außen auf sein Inneres reagiert.
Das Ziel ist, Gefühle selbst zu erzeugen – unabhängig von äußeren Bedingungen. Denn Gefühle sind der Magnet, der Situationen anzieht. Wer das beherrscht, kann Situationen drehen und seine Zukunft neu ausrichten. Genau das nenne ich Superposition.
Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass er extrem schnell spürbare Veränderungen bewirken kann. Man bleibt in derselben Welt – und doch ist plötzlich alles anders. Es ist der Wechsel vom bloßen Reagieren zum bewussten Erschaffen.
Sie sind überzeugt, dass nachhaltige Veränderung nicht durch weitere Techniken, sondern durch die Entfaltung des eigenen Potenzials entsteht. Warum ist dieser Perspektivwechsel so entscheidend?
Die Grundlage meiner Philosophie ist einfach und gleichzeitig einschneidend: Alles, was ein Mensch braucht, ist bereits in ihm vorhanden.
Es muss nichts Neues erlernt, antrainiert oder von außen hinzugefügt werden. Es muss nur geöffnet, erkannt und bewusst genutzt werden.
Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zu vielen gängigen Ansätzen. Die meisten Programme setzen darauf, noch mehr Wissen, noch mehr Übungen und noch mehr Techniken zu vermitteln.
Das klingt logisch – und hält viele Menschen jahrelang in einem Kreislauf fest. Sie wissen irgendwann sehr viel, spüren aber trotzdem keine echte, nachhaltige Veränderung. Der Verstand ist voll, das innere System bleibt blockiert.
Was ich in meiner Arbeit besonders gut kann, ist das eigentliche Potenzial und die individuellen Fähigkeiten eines Menschen zu sehen. Viele kommen zu mir, nachdem sie bereits zahlreiche Coachings, spirituelle Seminare oder esoterische Methoden ausprobiert haben – und trotzdem nicht wirklich an ihr eigenes Potenzial herangekommen sind.
Das zeigt sich oft sehr deutlich am Körper: chronische Rückenbeschwerden, Gelenkprobleme, Kopfschmerzen, innere Unruhe oder andere anhaltende Symptome. Für mich ist der Körper ein klarer Kompass. Solange jemand gegen seine eigenen mitgebrachten Fähigkeiten lebt, signalisiert der Körper das – erst leise, dann immer deutlicher.
Sobald jemand erkennt, wie sehr er gegen sich selbst denkt und handelt, und beginnt, seine eigenen Fähigkeiten bewusst zuzulassen und einzusetzen, entspannt sich das gesamte System.
Der Körper kommt zur Ruhe, das Nervensystem kann sich regulieren, und echte Gesundheit bekommt wieder Raum. Das ist der eigentliche Beginn nachhaltiger Veränderung – nicht durch noch mehr Techniken, sondern durch das Erkennen und Nutzen dessen, was schon da ist.
Nach 24 Jahren Behandlung und Mentaltraining habe ich das unzählige Male erlebt: Nicht die Methode bringt jemanden zurück auf den eigenen Weg. Es ist das Erkennen und Zulassen der eigenen, individuellen Fähigkeiten. Die Technik ist nur der Schlüssel. Das Eigentliche ist das Potenzial, das schon immer vorhanden war.
Deshalb spreche ich bewusst von Persönlichkeitsentfaltung und nicht von Persönlichkeitsentwicklung. Entwicklung suggeriert, dass etwas fehlt und erst aufgebaut werden muss.
Entfaltung bedeutet: Es ist bereits angelegt – wir dürfen uns daran erinnern und es endlich für uns arbeiten lassen.
Genau dieser Perspektivenwechsel macht den Unterschied zwischen kurzfristiger Motivation und einer Veränderung, die im Alltag wirklich trägt.
Neben dem Mentaltraining bieten Sie auch Massagen an, die westliches Fachwissen mit traditionellen Methoden verbinden. Was macht Ihren Behandlungsansatz so besonders?
Schon während meines Studiums zum Medizinischen Trainingstherapeuten und Masseur – mit Schwerpunkt Innere Medizin, Rheumatologie und Orthopädie, ergänzt durch zahlreiche Zusatzausbildungen im Gesundheitswesen und drei Semester Psychologie – spürte ich, dass mir der rein westliche Blick nicht ausreicht.
Der Körper wurde zwar genau betrachtet, doch viele Zusammenhänge blieben unberührt. Deshalb nahm ich ein Urlaubssemester und ging für ein halbes Jahr ins Shaolin-Kloster nach China.
Danach war ich über zehn Jahre hinweg regelmäßig für Monate in Russland, im Kaukasus und in Sibirien unterwegs, zwischendurch auch in Brasilien und Kanada. Dort habe ich die Geisteshaltung, die Behandlungsweisen und das energetische Wissen alter Kulturen studiert.
Mein westliches Wissen über Anatomie und Physiologie half mir dabei, die traditionellen Methoden tiefer und ganzheitlicher zu verstehen. Ich konnte sehen, warum bestimmte Ansätze wirkten – und warum andere, die heute weit verbreitet sind, oft nur oberflächlich bleiben. Daraus entstand ein Behandlungsansatz, der bekannte Elemente enthält und gleichzeitig anders greift als viele gängige Herangehensweisen.
In der Praxis bedeutet das: Der Klient wird von mir „gescannt“. Wenn er offen dafür ist, zeigen sich mir seine individuellen Fähigkeiten – und vor allem das Verhalten und die inneren Muster, die ihn davon abhalten, an sein eigentliches Potenzial heranzukommen.
Denn körperliche Beschwerden entstehen selten isoliert. Sehr oft signalisiert der Körper, dass jemand gegen sich selbst lebt, gegen seine eigenen Stärken und gegen seinen natürlichen Rhythmus.
Gleichzeitig setze ich manuelle Methoden ein, damit der Körper wieder in seine natürliche Statik finden und das Nervensystem zur Ruhe kommen kann. Es geht nicht nur darum, Verspannungen zu lösen, sondern dem System den Raum zu geben, sich selbst zu regulieren. Wenn das Nervensystem aus dem ständigen Anspannungsmodus herauskommt, wird nachhaltige Veränderung überhaupt erst möglich.
Besonders spannend war für mich, was die alten Kulturen über Energie und Energielenkung wussten. In vielen Punkten ist es genau andersherum, als es in der heutigen Spiritualität und Esoterik oft gelehrt wird.
Statt Energie nach außen abzugeben oder ständig etwas „reinigen“ und „aktivieren“ zu müssen, geht es darum, die eigene Kraft bei sich zu halten und bewusst auszurichten. Diese Klarheit und Direktheit fließen stark in meine Arbeit ein.
Wer zu mir zur Behandlung kommt, bekommt daher nicht nur manuelle Arbeit am Körper. Immer fließen auch Teile des Mentaltrainings mit ein. Westliches Fachwissen und altes Wissen greifen ineinander – mit dem Ziel, dass der Mensch wieder in seinen natürlichen Zustand zurückfindet.
Der Körper kann sich entspannen, das innere System kommt zur Ruhe, und die eigenen Fähigkeiten bekommen wieder Raum, wirksam zu werden. Genau diese Verbindung macht den Unterschied.
Matthias Besch: Blockaden nachhaltig lösen
Mit welchen Herausforderungen kommen Menschen, die sich trotz Seminaren, Büchern oder Coachings innerlich blockiert fühlen, am häufigsten zu Ihnen?
Ja, diese Beobachtung mache ich seit vielen Jahren. Jede Methode hat grundsätzlich ihre Berechtigung – es gibt sehr unterschiedliche Menschentypen, und nicht jeder Weg passt zu jedem.
Was ich jedoch immer wieder sehe: Viele Menschen kennen ihre eigenen Fähigkeiten kaum.
Deshalb entscheiden sie sich für Programme, die sich gut anhören, aber vor allem den Verstand ansprechen. Man sammelt Wissen, macht Übungen, versteht vieles rational – und bleibt trotzdem innerlich blockiert.
Gut gemeinte Ratschläge werden so ungewollt selbst zum Verhinderer, weil sie den Menschen noch weiter von sich selbst wegführen, statt ihn zu sich zurückzubringen.
Die meisten, die zu mir kommen, suchen etwas, das alltagstauglich, klar und wirksam ist. Sie haben oft schon viel ausprobiert und spüren: „Ich weiß eigentlich, was ich ändern müsste – aber es gelingt mir nicht nachhaltig.“ Die Themen ähneln sich stark:
„Was denken die anderen über mich?“
„Wie komme ich endlich an mein eigentliches Potenzial?“
„Wie finde ich eine harmonische Beziehung oder den passenden Partner?“
„Warum fühle ich mich trotz äußerem Erfolg innerlich leer oder unter Druck?“
Sehr häufig kommen auch existenzielle und finanzielle Ängste dazu. Im Kern sind es Angst, Sorge und Zweifel in all ihren Varianten, die Menschen zu mir führen. Dazu gesellen sich oft körperliche Symptome – Rückenbeschwerden, innere Unruhe, Erschöpfung, Schlafprobleme –, die signalisieren, dass jemand gegen seine eigenen Fähigkeiten und gegen seinen natürlichen Rhythmus lebt.
Der Körper wird zum Kompass: Er zeigt an, wo das System aus dem Gleichgewicht ist.
Mein Ansatz setzt genau hier an. Er zielt bewusst nicht auf Persönlichkeitsentwicklung, sondern auf Persönlichkeitsentfaltung. Das klingt ähnlich, ist aber ein grundlegender Unterschied. Entwicklung suggeriert, dass etwas fehlt und erst aufgebaut werden muss. Entfaltung bedeutet: Alles Wesentliche ist bereits vorhanden. Es muss nur erkannt, geöffnet und genutzt werden.
Deshalb brauchen die meisten Menschen keine weiteren Techniken – sie brauchen eine klare Möglichkeit, das, was in ihnen steckt, endlich wirksam werden zu lassen.
Entscheidend ist dabei: Die Methode muss im Alltag integriert sein. Der Alltag ist die eigentliche Trainingszeit – nicht zusätzliche Übungen neben dem Leben.
Jede Situation, jeder Gedanke, jede Begegnung wird zur Möglichkeit, die Aufmerksamkeit neu auszurichten und alte Muster zu lösen. Genau dadurch entsteht nachhaltige Veränderung, die nicht nach ein paar Wochen wieder verpufft.
Zu meinen Klientinnen und Klienten zählen Privatpersonen ebenso wie Unternehmerinnen und Unternehmer. Viele Führungsverantwortliche haben erkannt, dass das Wohl eines Unternehmens eng mit der mentalen Verfassung der Person an der Spitze verbunden ist.
Wer innerlich klar und stabil ist, trifft bessere Entscheidungen, strahlt Sicherheit aus und beeinflusst das gesamte Umfeld – oft ohne ein einziges Wort. Deshalb lassen sich manche nicht nur selbst begleiten, sondern auch Schlüsselpositionen im Unternehmen mental schulen.
Der eigentliche Mehrwert liegt für die meisten darin, dass sie aufhören, gegen sich selbst zu arbeiten. Sobald das gelingt, werden Beziehungen leichter, Entscheidungen klarer, der Körper ruhiger – und das Leben beginnt wieder, sich stimmiger anzufühlen. Nicht weil man mehr tut, sondern weil man endlich das nutzt, was schon da ist.
Sie begleiten Menschen dabei, ihr verborgenes Potenzial zu erkennen und alte Denkmuster zu überwinden. Wie gelingt es Ihnen, nachhaltige Veränderungen im Alltag anzustoßen?
Unser bewusster Verstand macht nur einen kleinen Teil unserer gesamten Möglichkeiten aus – Schätzungen gehen von etwa 5 bis 10 Prozent aus. Diese wenigen Prozent sind jedoch extrem gut trainiert, denn darauf baut unser gesamter Alltag auf.
Die restlichen geistigen, seelischen und energetischen Fähigkeiten sind zwar vorhanden, aber weitgehend untrainiert – vergleichbar mit einem Muskel, der wochenlang eingegipst war und erst wieder aktiviert werden muss.
Genau hier setzt mein Ansatz an. Das Training ist so aufgebaut, dass der Verstand möglichst schnell reale Erfolge und spürbare Veränderungen erleben kann – und diese auch nachvollziehen kann.
Erst wenn der Verstand sieht, dass etwas wirklich wirkt, lässt er es zu, dass weitere Anteile unserer Fähigkeiten ins Bewusstsein kommen. Ohne diesen sichtbaren Erfolg bleibt vieles Theorie.
Entscheidend ist dabei der Perspektivenwechsel: Es geht nicht um Persönlichkeitsentwicklung, sondern um Persönlichkeitsentfaltung. Wir müssen nichts Neues entwickeln oder antrainieren.
Alles, was gebraucht wird, ist bereits vorhanden. Wir brauchen Impulse und gezieltes Training, damit die eigenen Fähigkeiten endlich mit Kraft für uns arbeiten können.
Nachhaltige Veränderung entsteht deshalb nicht durch noch mehr Techniken oder stundenlange Übungen neben dem Leben. Sie entsteht, wenn die Methode im Alltag integriert ist. Der Alltag selbst wird zur Trainingszeit. Jede Situation – ein Konflikt, eine Sorge, ein körperliches Symptom, eine Begegnung – wird zur Möglichkeit, die Aufmerksamkeit neu auszurichten.
Ein zentrales Prinzip lautet: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Alles, womit wir uns beschäftigen, speisen wir mit Energie und halten es dadurch in unserer Realität. Deshalb bekämpfen wir keine Probleme und besprechen sie nicht endlos. Wir drehen ihnen den Rücken zu und richten uns bewusst auf das aus, was uns dorthin bringt, wohin wir wollen. Unser eigentlicher Kampf besteht darin, nicht zu kämpfen.
Gleichzeitig trainieren wir, Gefühle unabhängig von äußeren Bedingungen selbst zu erzeugen. Denn Gefühle und Emotionen sind der Magnet, der Situationen anzieht. Wer nur auf das Außen reagiert, bleibt abhängig. Wer Gefühle selbst erzeugt, wechselt von der Slave- in die Master-Position – das Außen beginnt auf das Innere zu reagieren.
Die Wirkung zeigt sich oft überraschend schnell und weitreichend. Wenn jemand an sich selbst arbeitet und seine wahre Ausstrahlung wieder freigibt, verändert sich vieles um ihn herum mit: Beziehungen zu Partner, Kindern, Familie und Kollegen, der Umgang mit Beruf und Finanzen, sogar der Verlauf von Prüfungen oder schwierigen Situationen.
Nicht, weil man andere umprogrammiert – sondern weil man selbst klarer und stimmiger wird. Die eigene Ordnung wirkt auf das Umfeld.
Im Kern habe ich alles Unnötige entfernt und nur das belassen, was sofort und dauerhaft wirkt. Wenige, klare Tools – angewendet mit Wiederholung und Intensität – reichen aus, um alte Muster zu lösen und das eigene Potenzial endlich wirksam werden zu lassen.
Genau das macht nachhaltige Veränderung im Alltag möglich.
Gibt es ein besonderes Erlebnis aus Ihrer Arbeit, das Ihnen gezeigt hat, welchen Unterschied Ihr Mentaltraining oder Ihre Behandlungen für die Lebensqualität eines Menschen machen können?
Wenn jemand sich seiner Fähigkeiten und seiner inneren Kraft bewusst wird, reihen sich besondere Erlebnisse und glückliche Fügungen oft wie an einer Perlenkette aneinander.
Jeder Tag kann plötzlich neue Möglichkeiten bereithalten. Ich habe das Glück, an vielen dieser Momente meiner Klientinnen und Klienten teilhaben zu dürfen – und nach 24 Jahren Arbeit sind es so viele, dass ich kaum ein einzelnes Erlebnis herausgreifen kann. Dennoch gibt es Situationen, die besonders deutlich zeigen, was möglich wird, wenn jemand aufhört, gegen sich selbst zu leben.
Ein Beispiel: Eine Frau Mitte vierzig kam mit starken, jahrelangen Rückenschmerzen und einem ständigen Gedankenkarussell zu mir. Sie hatte bereits zahlreiche Therapien, Coachings und spirituelle Angebote ausprobiert – mit nur kurzfristiger Erleichterung. In der Arbeit wurde schnell sichtbar, dass sie seit Jahren gegen ihre eigentlichen Fähigkeiten lebte.
Sie funktionierte, kontrollierte und stellte die Erwartungen anderer über sich selbst. Sobald sie begann, ihre Aufmerksamkeit neu auszurichten und ihre eigenen Stärken zuzulassen, veränderte sich nicht nur ihr innerer Zustand.
Die Rückenschmerzen ließen spürbar nach, das Gedankenkarussell wurde leiser, und innerhalb weniger Wochen berichtete sie, dass sie erstmals seit Langem wieder echten inneren Raum spürte – und damit auch mehr Leichtigkeit in ihrer Partnerschaft und im Beruf.
Ein anderes Beispiel betrifft einen Unternehmer, der äußerlich erfolgreich war, innerlich jedoch unter enormem Druck und existenziellen Ängsten litt. Schlafprobleme, ständige Anspannung und das Gefühl, trotz Erfolg nie wirklich anzukommen, bestimmten seinen Alltag.
Durch das Training lernte er, nicht mehr gegen die Angst anzukämpfen, sondern seine Aufmerksamkeit bewusst umzulenken und Gefühle unabhängig vom äußeren Druck selbst zu erzeugen. Parallel dazu arbeiteten wir manuell am Körper, damit das Nervensystem zur Ruhe kommen konnte.
Nach einigen Wochen berichtete er, dass Entscheidungen leichter fielen, die innere Unruhe deutlich nachließ und – für ihn am überraschendsten – auch die Zusammenarbeit mit seinem Team harmonischer wurde, ohne dass er jemanden „umprogrammieren“ musste. Allein seine veränderte Ausstrahlung reichte aus.
Solche Momente erlebe ich immer wieder: Jahrelange Ängste und Sorgen lösen sich, körperliche Beschwerden werden verstanden und treten zurück, Beziehungen entwirren sich oder finden neu zueinander, und vor allem: Menschen erkennen sich selbst wieder und beginnen, ihre eigenen „Wunder“ zu produzieren.
Genau das ist für mich der eigentliche Unterschied – nicht eine kurzfristige Motivation, sondern die spürbare Rückkehr in den eigenen natürlichen Zustand.
Über Matthias Besch:
Mein Name ist Matthias Besch. Seit über 24 Jahren begleite ich Menschen dabei, innere Blockaden zu lösen und in ihre natürliche Kraft und Ruhe zurückzufinden.
Mein Weg dorthin führte mich weit über das westliche Fachwissen hinaus. Nach dem Studium zum Medizinischen Trainingstherapeuten und Masseur mit Schwerpunkten in Innerer Medizin, Rheumatologie und Orthopädie sowie zusätzlichen Ausbildungen und Studien in Psychologie ging ich ins Shaolin-Kloster nach China und verbrachte über viele Jahre hinweg längere Zeiten in Sibirien, dem Kaukasus, Brasilien und Kanada. Dort studierte ich die Geisteshaltung, Behandlungsweisen und das energetische Wissen alter Kulturen.
Aus dieser Verbindung von westlichem Wissen und traditionellen Erkenntnissen entstand das Mental Mastermind Program – eine direkte, alltagstaugliche Methode, die darauf abzielt, das bereits vorhandene Potenzial eines Menschen zu entfalten, statt immer neue Techniken anzuhäufen. Im Zentrum stehen klare Prinzipien wie „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ und die Rückkehr in den eigenen natürlichen Zustand.
Heute verbinde ich manuelle Behandlungen mit Mentaltraining. Ob bei körperlichen Beschwerden, Gedankenkarussell, Beziehungsfragen oder dem Wunsch nach mehr innerer Klarheit: Mein Ansatz ist darauf ausgerichtet, schnell spürbare und nachhaltige Veränderungen im Alltag zu ermöglichen – ohne unnötigen Ballast, dafür mit Klarheit, Direktheit und dem Vertrauen darauf, dass alles Wesentliche bereits im Menschen angelegt ist.




